Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst

Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst

Freiwilliges Soziales Jahr zwischen Schule und Ausbildung

Das FSJ bietet Dir im Anschluss an die Schule die Möglichkeit einer ersten Orientierung für Deine berufliche Laufbahn. In unterschiedlichen Arbeitsfeldern kannst Du Deine Fähigkeiten und Deine Eignung überprüfen. Hier erhältst Du einen Einblick in die Arbeitswelt, machst neue soziale Erfahrungen und übernimmst Verantwortung.
Weiterhin lernst Du Dein Durchhaltevermögen und Dein Verantwortungsbewusstsein einzuschätzen. Das FSJ kannst Du nur einmal ableisten, es ist ein anerkanntes jugendpolitisches Bildungsangebot, dass auch auf Wartezeiten für ein Studium angerechnet wird. Die Dauer des FSJ beträgt 6 bis 18 Monate.

Welche Voraussetzungen musst Du erfüllen?

– Lust auf soziales Engagement
– Freude an Begegnungen mit Menschen
– Mut, Verantwortung zu tragen
– Begeisterung mit Kindern zu spielen, zu basteln und zu toben
– Du musst die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben
– Du bist zwischen 17 und 26 Jahren alt
– (einige Einsatzstellen erfordern ein Mindestalter von 18 Jahren)

Was erwartet Dich?

– Dienst in der Einsatzstelle in Vollzeit
– Austausch und Reflexion der Arbeit in den Einsatzstellen
– 25 Seminartage – bestehend aus einem Einführungsseminar, einer Seminarfahrt, Begleitseminaren und einem Abschlussseminar. Während der Seminare hast Du die Möglichkeit, die anderen FSJler/Innnen kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, Anregungen und Informationen zu erhalten und spannende, von den Seminarteilnehmern selbst mit ausgewählte Themen zu bearbeiten. Die Teilnahme an den Seminartagen ist verpflichtend und gilt als Arbeitszeit.

Welche Leistungen erhälst Du?

– ein monatliches Taschengeld in Höhe von 300,- Euro
– Verpflegung während der Dienstzeit
– Urlaubsanspruch von 27 Tagen bei 12-monatigem FSJ
– Übernahme der Beiträge zur Sozialversicherung
– Krankenversicherung
– Pflegeversicherung
– Rentenversicherung
– Arbeitslosenversicherung
– Öffentliche Leistungen

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Der Bundesfreiwilligendienst gibt Ihnen/Dir die Möglichkeit gemeinwohlorientierte Einrichtungen zu unterstützen. Sie können / Du kannst soziale Verantwortung übernehmen, etwas Neues lernen und/oder Deine vorhandenen Kompetenzen und Erfahrungen aus Deinem bisherigen Leben einbringen. Der Bundesfreiwilligendienst kann als Praktikum angerechnet werden (richtet sich nach den einzelnen
Bestimmungen der Hochschule/Ausbildungsstelle).

Welche Voraussetzungen müssen Sie / musst Du erfüllen?

– der Bundesfreiwilligendienst steht Frauen und Männern jeden Alters offen
– Spaß an der praktischen Arbeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen
– Freude an der Begegnung mit Menschen
– Bereitschaft und Spaß, Wissen an andere weiter zu geben
– Bildungsinteresse bis ins hohe Alter
– Beendigung der Vollzeitschulpflicht
– für einige Einsatzstellen ist der Führerschein zwingende Voraussetzung

Was erwartet Sie / Dich?

– der Bundesfreiwilligendienst ist grundsätzlich ein ganztägiger Dienst in Vollzeit.
– Sind Sie/bist Du älter als 27 Jahre, ist auch Teilzeit von mindestens 20 Wochenstunden    möglich.
– Dein freiwilliges Engagement kannst Du für 6 – 18 Monate zur Verfügung stellen.
– 25 Seminartage für Freiwillige unter 27 Jahren bei einem zwölfmonatigen  Bundesfreiwilligendienst
– 12 Seminartage für Freiwillige über 27 Jahren bei einem zwölfmonatigen Bundesfreiwilligendienst – die Seminare orientieren sich an den Teilnehmer_innen und ihren Interessen.
– Bei Jugendlichen unter 18 Jahren gelten die Schutzbestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes.

Welche Leistungen erhalten Sie / erhälst Du?

– ein monatliches Taschengeld
– Urlaubsanspruch von 27 Tagen bei einem zwölfmonatigem Bundesfreiwilligendienst
– Übernahme der Beiträge zur Sozialversicherung
– Krankenversicherung
– Pflegeversicherung
– Rentenversicherung
– Arbeitslosenversicherung
– Öffentliche Leistungen
-Hochschulen können den Bundesfreiwilligendienst als Praktikum anerkennen (richtet sich nach den Bestimmungen der jeweiligen Hochschule)
– Eine Beantragung von Wohngeld bei der zuständigen Behörde ist prinzipiell möglich.
– Nach Beendigung des Bundesfreiwilligendienstes (mindestens 12 Monate) besteht ein Anspruch auf ALG I.